Surf and Turf im Garten zubereiten

 Wer schon einmal im Steakhouse essen war, hat dort auf der Karte bestimmt auch das Gericht Surf and Turf, locker oft auch Surf’n‘ Turf geschrieben, entdeckt. Hierbei handelt es sich um eine Hauptmahlzeit, die aus Nordamerika herkommend die Welt für sich eroberte. Auf einem Teller zusammen landet hier zumeist ein saftiges Steak vom Grill, kombiniert mit einer Variation von Meeresfrüchten. Diese Meeresfrüchte können Hummer oder Garnelen sein, manchmal aber auch sehr exklusive Abwandlungen, wahlweise ebenfalls vom Grill oder aus der Fritteuse. Kulinarisch scheiden sich die Geister – manche lieben das Surf and Turf und bestellen es immer wieder, andere finden, dass diese Lebensmittel auf einem Teller nichts verloren hätten, es sei denn, ein Angeber lädt zum Essen ein. Es zeigt sich allerdings durch die anhaltende Beliebtheit, auch in Ländern wie England oder Australien – hier allerdings nicht Surf an Turf, sondern Reef and Beef genannt – dass die Erfolgsgeschichte seit der ersten Namensvergabe im Jahr 1967 anhält.

Wer auf den typischen Geschmack und Geruch nach Holzkohle verzichten kann, darf sein höchst-eigenes Surf and Turf auch auf einem Gasgrill zubereiten. Ein komfortables Gerät, wie der Gasgrill Wellington, bietet sich für solche Extravaganzen natürlich an – unterschiedliche Brenner in einem Grill-Modell ermöglichen verschiedene Zubereitungstemperaturen und die braucht es bei einem Steak und beispielsweise dazu gereichten Garnelen nun einmal.

Die Garnelen müssen selbstverständlich frisch sein, bevor sie entdarmt und essfertig vorbereitet auf den Gasgrill gelegt werden. Die Schale wird dazu wahlweise entfernt oder eingeschnitten, damit sie sich von den fertig gegrillten Meerestieren gut entfernen lässt. Beim Steak sollte man den Gästen die Entscheidung überlassen, wie sie es essen möchten; auch beim Original Surf and Turf gibt es mehrere Auswahlmöglichkeiten, von blutig und englisch über medium und durch gebraten. Die Hitze am Grill und die Gardauer müssen entsprechend abgewandelt werden. Das fertig gebratene Steak noch etwas auf einem Niedrigtemperatur Bereich ruhen zu lassen, verspricht beste Qualität; etwas Erfahrung, gerade in Bezug auf die zig verschiedenen Arten von Rindersteaks und deren Garpunkte schadet sicher nicht, bevor man das erste Mal mit einem hierzulande doch eher außergewöhnlichen Surf and Turf Essen bei seinen Gästen aufwartet.